Gestüt Geisbüschhof

Am Rande der Vulkaneifel, zwischen Mayen und Monreal gelegen, befindet sich der Geisbüschhof.

Das Gestüt Geisbüschhof ist ein landwirtschaftlicher Betrieb auf einem Gut mit besonderer historischer Bedeutung. Gegen Ende des 13. Jahrhunderts baute Johann von Polch neben seinem Hof die Burg Geyspusch, welche sich noch heute in Form einer – leider sehr verfallenen – Ruine auf dem Geisbüschhof befindet.
Die kleine Herrenburg diente als Stammsitz des Ritter- und Ministerialengeschlechtes von Polch, welche sich später von dem Geisbusch nannten.

Das heutige Logo des Gestüts geht auf diese Zeiten zurück. Das Schild des Ritters Johann von Polch zeigte Balken mit vier und drei Rauten. Seine Nachkommen hatten als Helmzier dieses Wappens den Kopf und Hals eines Geißbocks. 1332 wird der Geisbüschhof urkundlich erwähnt und seit 1829 befindet sich das Gut zu Teilen in dem Besitz unserer Familie.

Nachdem Rolf Saur, als aktiver Landwirt, zunächst Rinder, später Hühnermast und anschließend Schweinemast betrieb, landete er zu guter letzt bei den Pferden.
Als zweites Standbein des Betriebes diente der Ackerbau. Mit dem Bau der Reithalle wurde dann der Grundstein für einen Pensionspferdestall mit Reitbetrieb gelegt.

Im Jahre 1990 übernahmen Anne und Erhard Horst-Saur den Betrieb. Ihre Schwerpunkte legten sie neben dem Ackerbau auf die Zucht, die Ausbildung von Reiter und Pferd sowie die Pensionspferdehaltung.